Aufsatz in einer Zeitschrift 
„Grenzgänge“ : Eugenie Goldstern: Die Hausformen des Aostatales : Nachgelassene handschriftliche Aufzeichnungen aus dem Jahre 1922
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2006. Heft 3

Goldstern: Die Hausformen des Aostatales

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hin, dass es sich in der Tat um die andernorts angekündigte, nähereAusführung dieser Darstellung mit Beigabe von Grundrissen undAbbildungen" handelt, die sich die Autorin im Rahmen einer geplan-ten ,, ausführlichen Arbeit vorbehalten hat. Die verschiedentlicherfolgten Hinzufügungen und Streichungen lassen andererseits er-kennen, dass es sich doch auch um ein ,, work in progress" gehandelthaben muss, was schließlich die auffällig flüchtig niedergeschriebe-nen Entwürfe von Einigen Beispielen für die Entwicklung des altenprimitiven Glossar ::: zum Glossareintrag primitiven Einhauses im Aostatal" im Faszikel 2, Abschnitt 4, bezeu-gen. Die Wiedergabe in extenso der im Abschnitt 5( ,, Notizen)enthaltenen Textfragmente mag in diesem Zusammenhang insofernvon Belang sein, als diese Einsicht in die Arbeitsweise der Feldfor-scherin gewähren. Auf solchen kleinformatigen Zetteln eines Ab-reiẞblocks hat die Forscherin offensichtlich ihre ,, vor Ort" gemachtenBeobachtungen festgehalten, um diese in der Folge für die weitereAusarbeitung ihres Themas zur Verfügung zur haben.

III. Abschrift der Handschrift: ,, Ausgearbeitetes Material- Aostatal.Die Haustypen des Aostatales" von Eugenie Goldstern18

[ Faszikel 2, Abschnitt 1, S. 1-4]

[ 1] Die Haustypen des Aostatales

I- Den primitivsten Glossar ::: zum Glossareintrag  primitivsten Typus des Bauernhauses im Aostatal, dessen Spuren in denmeisten Tälern von Aosta sich erhalten haben, enthält nur zwei übereinander gelegeneRäume: 1) Im gemauerten Erdgeschoss eine Stallwohnung. Die das ganze Jahrbewohnt wird. 2) Über dem Erdgeschoss eine in Blockbau aufgeführte Scheune.

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17 Goldstern, Eugenie: Eine volkskundliche Erkundungsreise im Aostatale( Pie-mont). In: Wiener Zeitschrift für Volkskunde( Vormals Zeitschrift für österrei-chische Volkskunde), 28. Jahrgang 1923, S. 55-57.

18 Die folgende Textwiedergabe der Handschrift enthält- abgesehen von einigengeringfügigen Ergänzungen der Interpunktion- keine korrigierenden sachlichenoder stilistischen Eingriffe; auch die im Italienischen und Französischen biswei-len etwas differierende Schreibung der topographischen Bezeichnungen wirdnicht verändert. Die in eckige Klammern kursiv gesetzten Ziffern verweisen aufdie vom Bearbeiter nachträglich paginierten Seiten der Handschrift.