Simone Egger und Elisabeth Waldhart
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, Dorf der Frauen❝
Ein Recherche- und Vermittlungs-projekt am Museum Wattens( Tirol)
Forschen als Programm
Als eine von fünfzig Einrichtungen in Österreich hat das MuseumWattens im Jahr 2021 eine Förderzusage im Bereich Kunst- undKulturvermittlung von Seiten des Bundesministeriums für Kunst,Kultur, öffentlichen Dienst und Sport( BMKOES) erhalten. Auf-bauend auf einem kleineren Bestand bereits erhobener Biografien,die auch im Rahmen der Dauerausstellung zur Alltags- und Indus-triegeschichte vorgestellt werden, sollten mit dem aus Drittmittelnfinanzierten Projekt in der Tiroler Marktgemeinde erstmals Lebens-welten von Frauen in den Mittelpunkt des Forschungsinteressesrücken.' In Anlehnung an Federico Fellinis populären Film Stadt derFrauen wurde der Blickwechsel in der lokalen Geschichtsschreibungmit dem programmatischen Titel„ Dorf der Frauen“ manifestiert, umdas Anliegen der Untersuchung einer breiteren Bevölkerungsschichtzu vermitteln.² Erklärtes Ziel des Vorhabens war es, Lebensentwürfevon Frauen aus verschiedenen Milieus und Generationen im WattnerMuseum zu dokumentieren und die Themen Geschlechterverhältnisseund Intersektionalität über den Prozess des Forschens auch in derdiskursiven Öffentlichkeit der Marktgemeinde sichtbar zu machen.
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Das„ Dorf der Frauen“ war ein Kooperationsprojekt zwischen demMuseum Wattens und dem Institut für Geschichtswissenschaften undEuropäische Ethnologie an der Universität Innsbruck sowie dem Institutfür Kulturanalyse an der Universität Klagenfurt. Das Konzept hat SimoneEgger als Leiterin des Museums( 2018 bis 2021) entwickelt. Realisiertund weitergedacht wurde die Studie von Elisabeth Waldhart. Nebenden Kulturwissenschaftlerinnen waren Andrea Brunner, Philipp Lehar,Conny Möhring und Larissa Rauth vom Wattner Museumsteam maẞ-geblich an den Recherchen beteiligt. Vgl. https: //www.museum-wattens.com/ dorf- der- frauen-- 71485633- de.html( Zugriff: 29.10.2021).