Jahrgang 
104 (2001) / N.S. 55
Seite
465
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2001, Heft 4

Chronik der Volkskunde

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Jene Beiträge, die sich konkret mit Fotografie beschäftigen, sollen dem-nächst in der Zeitschrift, Fotogeschichte. Beiträge zur Geschichte undÄsthetik der Fotografie' veröffentlicht werden.

Das Südtiroler Volkskundemuseum in Dietenheim gab nicht nur einenangenehmen und gastfreundlichen Rahmen für die Tagung ab. Die Ausstel-lung zeigte, daß das Museum Platz für eine nachdenkliche Präsentation derim Verlauf der Geschichte Südtirols so wechselhaften Wahrnehmungen vonVolkskultur bietet.

James R. Dow

, The landscape of wilderness in Northern European mentalities'VI. Summerschool for European Ethnology

University of Jyväskylä( Finland), Department of Ethnology,20. bis 31. August 2001

Seit 1997 organisiert ein Netzwerk europäischer Universitätsinstitute jähr-lich die Summerschool for European Ethnology. Nach Berlin( 1997), War-schau( 1998) und Lund( 1999) hat sie dieses Jahr vom 20. bis 31. August ander Universität von Jyväskylä/ Finnland stattgefunden und sich dem Thema, Landscape in European Mentalities' gewidmet. Aus den im Netzwerkverbundenen Instituten waren jeweils vier Studierende und ein Lehrenderzur Teilnahme eingeladen; zehn Tage lang erarbeiteten sie in Plenarvorträ-gen, vor allem aber in Workshops und in kleinen Feldarbeiten einen Aus-schnitt des Gesamtthemas. Im Vordergrund stand dabei das gemeinsame-voneinander Lernen. Die Wiener TeilnehmerInnen waren Josef Ploner,Magdalena Puchberger, Regina Selinger, Maria Takacs und Bernhard Tschofen.

, The landscape of wilderness in Northern European mentalities'- dasvom veranstaltenden Institut gewählte Thema mag zwar sehr viel regionaleoder nordeuropäische Spezifik suggerieren, doch erwies es sich letztlichsowohl in theoretischer als in praktisch- anschaulicher Hinsicht als anwen-dungsfreundlich weil auf die unterschiedlichen fachlichen und kulturellenHintergründe übertragbar: und das heißt im Kontext einer Summerschoolimmer, daß Studierende die Möglichkeit zur aktiven und gleichberechtigtenBeteiligung haben. Bo Lönnqvist, Vorstand des Departments of Ethnology,und sein Team- Laura Aro, Pekka Junkala, Elina Kiuru, Tiina- Riitta Lappiund Maarit Knuuttila, der für die Übernahme der organisatorischen Hauptar-beit zu danken ist, sowie eine Reihe engagierter Studierender haben dafürein Programm zusammengestellt, das die Erprobung theoretischer Konzeptein eigener Anschauung ermöglichte und das umgekehrt die Erlebnisse und