Jahrgang 
112 (2009) / N.S. 63
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ÖZV LXIII/ 112, 2009, Heft 1

senschaftliche Kommission des Salzburger Landesinstituts für Volks-kunde wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.

Ingo Schneider dankte nach der Wahl den langjährigen Kassenprüfe-rinnen OStR Dr. Martha Sammer und Dr. Monika Habersohn, die ge-beten hatten, von einer Wiederwahl abzusehen, sowie den scheidendenVorstands- und Beiratsmitgliedern Hon.- Prof. wHR Dr. Franz Griesho-fer, o. Univ.- Prof. Dr. Gerlinde Haid, Mag. Dr. Nikola Langreiter undMag. Christian Stadelmann. Sein besonderer Dank galt emer. o. Univ.-Prof. Dr. Editha Hörandner( Graz), die von 1986 bis 2001 als Vorsit-zende den ÖFV geführt, weiterhin seinem Beirat angehört und ihn auchfür mehr als zwei Jahrzehnte in besagter wissenschaftlicher Kommissi-on des Salzburger Landesinstituts für Volkskunde vertreten hatte. FrauHörandner konnte zwar bei der Jahreshauptversammlung nicht anwe-send sein, nahm aber trotz leider nicht zu übersehenden gesundheitlichenProblemen an der gesamten Tagung teil, die Programmpunkt einer vonihr geleiteten Exkursion mit Grazer Studierenden war. E. Hörandner istnach schwerer Krankheit am 20. Juni 2008 in Graz verstorben( vgl. denNachruf von H. Eberhart in ÖZV LXII/ 111, 2008, H. 3); der ÖFV wirdseine langjährige Vorsitzende, die u. a. für fünf Volkskundetagungen undzwei innovative Museumskurse verantwortlich zeichnete, in ehrendemGedächtnis bewahren.

Olaf Bockhorn

Symposium>> Traditionelle Heilmethoden. Kulturelles Erbeals Auftrag im österreichischen und internationalen Kontext<<,Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend,

Wien, 17. September 2008

Das Symposium mit dem allgemein gehaltenen Übertitel>> TraditionelleHeilmethoden<< und dem sperrigen Untertitel» Kulturelles Erbe als Auf-trag im österreichischen und internationalen Kontext«<, das am 17. Sep-tember 2008 im Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugendstattfand, erwies sich als ungemein gelungen und anregend, indem es ei-nen Überblick über Erkenntnisse der verschiedensten Disziplinen bot,Probleme und offene Fragen aufzeigte und klar machte, in welche Rich-tung die Forschungen in Zukunft gehen werden. Darüber hinaus hat dieTagung bestätigt, dass das Österreichische Museum für Volkskunde mit