Jahrgang 
58 (1955) / N.S. 9
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BUCHREIHE

DER OSTERREICHISCHEN ZEITSCHRIFT

FÜR VOLKSKUNDE

NEUE SERIE

( Die Weiterführung der Serie der Ergänzungsbände zur Zeit-schrift für österreichische Volkskunde)

Bd. I: Edmund Friess und Gustav Gugitz,

Die Wallfahrten nach Adlwang in Oberöster-reich im Lichte der Mirakelbücher( 1620-1746). Eine volks-kundlich- kulturhistorische Studie. 1951.

76 Seiten, 4 Abb., fr. brosch. S 12......

Die Erforschung der Geschichte und des Brauchtums Glossar ::: zum Glossareintrag  Brauchtums unsererWallfahrten, dieser Konzentrationspunkte des Volksglaubens, andenen sich die tiefsten seelischen und körperlichen Nöte der Be-völkerung einer ganzen Landschaft offenbaren, wird stets eineder Hauptaufgaben der Volkskunde bleiben. Für Oberösterreich,das mit seinen vielbesuchten Wallfahrten kaum hinter anderenBundesländern zurücksteht, haben die beiden Meister der histo-rischen Volkskunde in ihrer, bescheiden Studie' genannten, Mono-graphie über die einst wichtigste Marienwallfahrt des Landeseinen Beitrag beigesteuert, der sowohl in Methode, wie in Aufbauund sprachlicher Klarheit vorbildlich genannt werden muß.Dr. Ernst Burgstaller

( Oberösterreichische Heimatblätter, Bd. V, Linz 1951, S. 188)

Bd. II: Leopold Schmidt,

Geschichte derkunde. 1952.

österreichischen Volks-208 Seiten. fr. brosch. S 25.-

Überschauen wir die Entwicklung der volkskundlichen For-schungsarbeit in Europa, so wird unser Augenmerk immer wiederauf ein Land gerichtet, das frühzeitig und in entscheidender Formdieser Forschungsarbeit Wege gewiesen hat, auf Österreich. Manwird schon aus diesem Grund die innere Berechtigung des Themas, Geschichte der österreichischen Volkskunde nicht in Zweifel zie-hen können. Hinzu kommt aber noch die Notwendigkeit der ge-schichtlichen Rückschau über den Weg, den die noch junge Wissen-schaft der Volkskunde zurückgelegt hat. Wissenschaftsgeschichteist stets ein unentbehrlicher Bestandteil wissenschaftlicher For-schung. L. Schmidt, der in jeder Beziehung zur Bearbeitung desThemas berufen ist, hat diese Aufgabe mit großer Umsicht und ineindrucksvoller Weise bewältigt.

Dr. Torsten Gebhard, München( Österr. Zeitschrift für Volkskunde,Neue Serie Bd. VI, 1952, Kongreßheft S. 211)

Die Buchreihe wird fortgesetzt!

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