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Hein,
Hexenspiel.
Ein salzburgisches Bauernstück.Herausgegeben von Dr. Wilhelm Hein.
Mutta tröst Dich nurdas gibt schon die Natur,das ist der Mäñer brauchich habs erfahrn auch.Mein Man so tröst in Gott,solang ich Jung u Roht,solang ich Jung u frisch,
hab ich inn erwischt
( Schluss.)
61. Hex.
aber hernach als ich das 19. Kind zur Weld gebracht, da hat mein Man
u. am Leib auch abgenohmen
zum Glück ging ich zur klugen Frau,
u klagt ihr alles ganz genau,
die Frau gab mir ein Mitl an,
was ich sol thun mit meinen Man,
Dises hat geholfen ich mus es Sagen,seit den hab ich nichtmer zuklagen.
Verdrus bekunn,
Liebe Mutta sag mir woll,
was ich Dier geben soll,
62. Beirin
sag mir das Mitl an,
was ich soll thun mit meinen Man
63. Hex.
Weil Du eine gute Beirin bist,u. mir etwas zu gebn versprichst,wil ich Dier eine Sach offenbarn,die noch nie ein Mensch erfahrn,sobald Der Man in tiffen
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Schlaf, so nim ein
Pahlwier Messer dazu.
so störest Du in nicht in seiner Ruh
Dan wierst Du Wunder sehn,
weil Du mir guten Lohn hast geben.
64. Bäurin
Gott wol es Dier vergältn nim dise kleine Gab
weil ich in disen Augenblik nichtsmer bei mir hab,
ich wi nun gehn zu beten das mir das Werk gelüngt
Das mir das Herz des Mans Und seine liebe wider bringt( Ab).