Heft 
129 (2026) 1
Einzelbild herunterladen
 

182ÖZV, LXXX/129, 2026, Heft 1Einige Hands-on-Stationen an den Wänden erlaubten es denBesucher*innen, die eigene Sichtweise und Meinung zu Fragestellun-gen der Ausstellung vor Ort zu hinterlassen. Wie in Museen zurzeitsehr beliebt, war dies über das Anbringen von kleinen Aufklebernmöglich. Die FragenBist du neidisch auf Geflüchtete?,Kannst duin deiner Sprache lernen?,Kannst du von deinem Gehalt leben?Kannst du dir jede Medizin leisten?,Darfst du wählen? undDarfst du sein, wer du bist? waren auf diese Weise zu beantworten.Sehr zu empfehlen ist der auf Deutsch oder auf Italienischerhältliche Katalog4, der zur Ausstellung erschienen ist. Er listet dieFragen mit den zugehörigen Texten und Objektinformationen sowieAbbildungen der Objekte übersichtlich auf und erhält die Themen,Gedanken und Informationen auch über die Ausstellungsdauer hinauszugänglich.kathrin pallestrangREZENSION VONMarion Näser-Lather, Ingo Schneider(Hg.):Covid-19: Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die ­Pandemie.Unter Mitarbeit von Lena Deinaß(= bricolage, Innsbrucker­Zeitschrift für Europäische Ethnologie, 13). Innsbruck, InnsbruckUniversity Press iup, 2025. 243 Seiten mit Abbildungen;https://ulb-dok.uibk.ac.at/bricolageAn der Universität Innsbruck fanden sich ab April 2020 Wissenschaft-ler*innen zusammen, die den Auswirkungen der Pandemie nicht nurpassiv begegnen wollten. Sie stellten Überlegungen an, wie die Pan-demie und deren Folgen in ihre Forschung und Lehre zu integrierenseien. Den Forscher*innen war rasch klar, dass das Virus, wie es in der4Jutta Profanter u. a.(Hg.): Gerecht? InGiusto! Geschichten über sozialeUngleichheiten(= Studiohefte, 47). Innsbruck 2025; Jutta Profanter u. a.(Hg.): InGiusto! Gerecht? Storie di disuguaglianze sociali(= Studiohefte,47). Innsbruck 2025.