Berichte und Besprechungen189kulturelles und wirtschaftliches Phänomen zu werfen. Das ist demBand, der auch frei digital unter https://ulb-dok.uibk.ac.at/bricolageerhältlich ist, eindrucksvoll gelungen.wolfgang meixnerREZENSION VONTobias E. Hämmerle, Josef Löffler, Elisabeth Rosner,Martin Scheutz(Hg.):Niederösterreich im 18. Jahrhundert. St. Pölten, Verlag NÖ Institutfür Landeskunde, 2024. 2 Bände, 1.506 Seiten mit 274 Abbildungen,45 Grafiken, 40 Tabellen und 4 KartenDas Institut für Landeskunde im Niederösterreichischen Landesar-chiv führt mit diesen zwei Bänden in Zusammenarbeit mit dem Insti-tut für Österreichische Geschichtsforschung(IÖG) an der UniversitätWien die ReiheGeschichte Niederösterreichsfort. Dabei handelt es sichum einen gut kuratierten thematischen Abriss des 18. Jh. im Erz-herzogtum Österreich unter der Enns. Band I trägt den TitelLand,Politik und Wirtschaftund Band IIGesellschaft, Kultur und Religion.Erklärtes Ziel der Herausgeber*innen ist es, mit diesen beidenBänden sowohl Wissenschafter*innen als auch ein interessiertes Pub-likum anzusprechen(S. 12 und S. 49). Die Bände sind nach Inhaltenin sechs sogenannte Sektionen gegliedert. Diesen sind farbige Trenn-blätter mit thematisch passenden Abbildungen und zweiseitigen Ein-führungen der Herausgeber*innen vorangestellt.Der erste Band beginnt mit einem kurzenReihenvorwort(S. 9) von Roman Zehetmayer, dem Leiter der Abteilung Nieder-österreichisches Landesarchiv und Niederösterreichische Landesbib-liothek im Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, einemVorwort(S. 11–13) der Herausgeber*innen Tobias E. Hämmerle, JosefLöffler, Elisabeth Rosner und Martin Scheutz sowie einer ausführ -lichenEinführungin zwei Kapiteln(S. 15–99).Im ersten Einführungskapitel(Tradition und Transforma-tion. Zur Einleitung, S. 15–51) setzen sich die Herausgeber*innen u. a.